Erfahrungsberichte

Mein Dienst: Filmtechniker

Für mich gehört es in meinem Arbeitsalltag dazu Wochenend-Einsätze in die unterschiedlichsten Ecken unserer Region zu fahren, um den Jesus Film zu zeigen. Letztes Jahr um diese Zeit war ich das erste Mal alleine verantwortlich für so einen Einsatz, und da geschah es...

 

Für mich gehört es in meinem Arbeitsalltag dazu, Wochenend-Einsätze in die unterschiedlichsten Ecken unserer Region zu fahren, um den Jesus Film zu zeigen. Letztes Jahr um diese Zeit war ich das erste Mal alleine verantwortlich für so einen Einsatz. Nachdem wir vor Ort angekommen waren und uns eingerichtet hatten, bauten wir mit Einbruch der Dämmerung wie jeden Abend die Leinwand und das Film-Set auf. Um uns herum wuselten (auch wie immer) viele Kinder. Als wir fertig waren und alles bereit stand, kam der Pastor der örtlichen Gemeinde um zu beten bevor wir den Film begannen.

Ich hockte also vor dem Beamer und dem Verstärker um sein Mikrofon einzustellen. Dann schloss ich die Augen und betete still mit. Noch während der Pastor sprach merkte ich, wie eine Ameise die sich in mein Hosenbein verirrt hatte an meinem Bein hinauf krabbelte. Ich schlug kurz drauf und betete weiter. Dann zappelte sie erneut und weiter am Boden hockend schlug ich noch einmal auf mein Hosenbein. Kurz darauf hatte der Pastor fertig gebetet. Als ich aufstand um das Mikrofon wieder in Empfang zu nehmen merkte ich, dass in meinem Hosenbein etwas zappelte das viel größer war als eine Ameise... Reflexartig begann ich sofort wie verrückt mein Bein zu schütteln und heraus kam eine kleine, 30cm lange Schlange. Alle Kinder stoben auseinander und mein Freund Simon trat das Tier geistesgegenwärtig tot. Erschrocken und dankbar stellte ich einmal mehr fest, wie Gott immer mit uns unterwegs ist und auf uns aufpasst. Ich blieb vollkommen unbeschadet.

B. Lehmann