Erfahrungsberichte

So war's: Radioprojekt im Kongo

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Ich war für 3 Monate in Kenia auf der Station Mbagathi um dort Radiotürme zu schweißen, bevor ich weiter in die Dem. Rep. Kongo auf die Station Aru ging. Jetzt haben wir in Banda (Dem. Rep. Kongo) eine Radiostation aufgebaut.

Banda liegt ca. 700 km weit weg von Aru und die Straßen sind alles andere als gut. Schlaglöcher so groß, das man dort ein Auto versenken kann und wenn das Wasser der Pfützen über die Motorhaube schwabt wird einem ein wenig anders. Wir sind tagelang mit 10 km/h durch den Busch gefahren. So eine Fahrt kann einem ganz schön viel abverlangen. Doch als wir endlich angekommen sind und mit der Arbeit losgelegt haben, hat man gespürt das die Arbeit gesegnet ist. Wir sind erstaunlich schnell vorangekommen, dass wenn man jetzt darüber nachdenkt Gott nur danken kann.

Auch bei den anstrengenden Arbeiten war rechtzeitig viel Hilfe da und über die Sachen über die man sich Sorgen gemacht hatte - wie zum Beispiel das Essen - hat Gott großartig für uns gesorgt. Ich muss sagen so gutes Fleisch findet man nicht so schnell in Afrika und das noch mitten in Afrika. Es ist ja nicht so das man in den Supermarkt gehen kann und da zwischen einer fülle von Fleisch oder diversen anderen Sachen auswählen kann, nein außer Haarverlängerungen, 2 Taschenlampen und noch andern kleinen Sachen gibt es dort nur lokale wachsende Lebensmittel zu kaufen. Wenn man die Geschichten von dem Projekt betrachtet und wie viel Leute da im Vorfeld mitgewirkt haben ist das schon erstaunlich welche Wege Gott geht und welche Herzen er bewegt. Jetzt kann man in einem großen Umkreis von Banda, Gottes Wort bis in den Süd Sudan hören.

Auf dem Hin und Rückweg hat man immer wieder mit Straßen Sperren der Polizei oder der Soldaten Probleme, doch Gott hat auch dort Gnade geschenkt und viele haben uns einfach so passieren lassen so das wir nur wenig Probleme hatten. 15 km vor unsere Rückkehr nach Aru haben die Autos schlapp gemacht aber wir sind dann doch noch erschöpft aber gut angekommen. Als wir dann die Autos in der Werkstatt hatten wurde es klar das es ein Wunder ist das die Autos so lange durchgehalten haben und wir nicht irgendwo im nirgendwo stehen geblieben sind mit einem größeren technischen Problem.

D. Penner

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