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Mitarbeit in HIV/AIDS Kinderheim

|   Erfahrungsberichte

Was man als Schreiner erlebt.

Es war kompliziert die Hütte der Familie zu finden. Nach etlichen Malen nachfragen und dem Beschreiten diverser Feldwege waren wir da. Sie besitzen kein eigenes Gelände. Die Tragweite dessen ist für einen Europäer schwer nachzuvollziehen. Das Lehmhaus ist klein und heruntergekommen. Da ist dieser Junge. Sein Name ist Kepha. Der Grund für unsere Reise. Er ist neun, hat aber den Körper eines 5-Jährigen. Er ist bedeckt mit Malen. Resultat von seinem HIV-Virus, der lange Zeit unbehandelt war. Eine Woche später ist er bei uns im Kinderheim. Er lacht gerne, ist offen, hat viele Freunde und findet es ungemein lustig mich in den Bauch zu piksen. Kepha ist einer von 70 Gründen, warum die Ngechek-Station existiert und seinen Hintergrund zu sehen hat mir enorm geholfen mich durch das Jahr zu motivieren.

Denn darum geht es, auch wenn man es schnell vergisst: Den anderen Menschen die Liebe weiterzugeben, die wir zuerst von Gott bekommen haben. Ich danke Kepha, dass er mich immer wieder daran erinnert.

Dennis

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