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So war's: Mein Jahreseinsatz

|   Erfahrungsberichte

Mitarbeit im Bereich IT, Medien, Schule, Büro und Rasen mähen.

Wenn ich auf mein Jahr mit DIGUNA in Kenia zurückblicke, dann darf ich auf eine unglaublich gesegnete, herausfordernde und lehrreiche Zeit blicken. Ich war 19 Jahre alt und gerade mit der Schule fertig, als ich mich für diesen Einsatz entschieden habe. Ich wusste anfangs nicht, was mich erwarten und was meine Aufgaben sein werden.

Angekommen in Tinderet wurde ich mit meinen neuen Aufgaben vertraut gemacht, wozu die Verwaltung der IT, Rasen mähen und eigentlich alles, was in den Bereich Medien einzuordnen ist, gehörte. Doch schon nach kurzer Zeit durfte ich aus Personalnot auch im Office mithelfen und so war mein Arbeitstag schon gut gefüllt. Die Arbeit hat sehr viel Spaß gemacht, es war sehr abwechslungsreich und ich durfte auch Verantwortung übernehmen.

Die morgendlichen Andachten im Team und das gemeinsame Gebet taten mir sehr gut sehr gut und ich lernte Gott ganz neu kennen, auf eine Art und Weise, wie ich ihn bisher noch nicht gekannt hatte. Einmal in der Woche haben wir Kurzzeitler auch eine Kinderstunde für die Kinder der Station veranstaltet, wo wir zusammen Lieder gesungen, in der Bibel gelesen und Spiele gespielt haben. Im November ergab sich dann auch die Möglichkeit, auf einem Evangelisationseinsatz mitzufahren. Zusammen mit einem größeren Team durfte ich dort Mission ganz praktisch erleben, indem wir Gottesdienste in Dörfern veranstaltet und mit den Menschen persönlich über ihre Beziehung zu Jesus gesprochen haben. Auch wenn hier die Sprachbarriere manchmal etwas problematisch war (dort sprachen die wenigsten Englisch oder Suaheli, die meisten nur ihre Stammessprache Kalenjin), so war es doch eine wunderbare Erfahrung die ich nicht missen möchte.

Anfang Januar schlug sich ein neues Kapitel bezüglich meiner Arbeit auf: Die Schule der deutschen Kinder brauchte dringend einen Lehrer und nach kurzem Zögern entschied ich mich dort mitzuhelfen. Während ich unterrichtete durfte ich wieder einmal feststellen, wie viel Gott mich segnete und wie viel ich eigentlich selbst mitnahm.

Ich durfte außerdem viele Orte im Land sehen und auch finanziell kümmerte sich Gott um alle meine Sorgen und erlaubte mir am Ende meines Jahres sogar noch eine kleine Reise durch Uganda nach Ruanda. Voller Staunen darf ich auf diese gesegnete Zeit zurückblicken und Danke sagen.

Nils

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