Hilfeleistungen

Wer die Augen offen hält sieht immer etwas zum Anpacken. Im Osten des Kongos wurde eine Optikarbeit begonnen, welche sich als dringend notwendig erwies. Wir versuchen einfach offene Türen zu entdecken und dann Mitarbeiter mit entsprechenden Fähigkeiten dorthin zu senden. Mit unseren Fähigkeiten versuchen wir ebenso auch andere Organisationen zu unterstützen.

Unsere Arbeit

Hilfstransporte, Unterstützung von anderen Missionen

Mit unseren LKWs führen wir Transporte für die Kirche und für humanitäre Zwecke durch. Unser technisches Know-how steht auch anderen Missionswerken und Missionaren zur Verfügung, sei es durch Tatkraft oder Behördengänge. Dazu bieten wir Durchreisenden immer eine Übernachtungsmöglichkeit.

 

 

Optik Werkstatt Aru/Kongo seit 2004

Für viele Menschen im Ostkongo ist es unerschwinglich, eine Brille zu besitzen und schlicht unerreichbar. Es gibt Menschen, die einen 60 km langen Fußmarsch auf sich nehmen, um eine einfache Lesebrille zu bekommen; für uns unvorstellbar! In unserer Werkstatt können wir Brillengläser in Fassungen einschleifen, wir machen Augenprüfungen und verkaufen einfache Lesebrillen. Alle paar Wochen gehen wir für zwei bis drei Tage in ein Dorf in der Umgebung, um auch dort den Menschen zu helfen.

 

Bewässerungsprojekt Turkana/Kenia seit 2010

Um dem Hungerproblem langfristig zu begegnen, legten wir in Napuu/Lodwar die ersten Gärten an. Mit Solarenergie wird Wasser aus einem Bohrloch gefördert und der Boden bewässert. Mit Bewässerung kann in Turkana das ganze Jahr hindurch gepflanzt und geerntet werden. Allerdings ist es wichtig, die Gärten mit einem dichten Zaun gegen hungrige Ziegen und Kamele zu schützen. Die Turkana bauen Hirse, Kunde (Blattgemüse) und Mangold an. Die Gärten sind durchsetzt mit Papeiya-Bäumen.

 

Flechtprojekt Turkana/Kenia seit 2003

Die Turkanafrauen sind fleißige und begabte Flechterinnen. Von der wild wachsenden Doum-Palme gewinnen sie das Rohmaterial, um hübsche Brotkörbchen, Untersetzer und Wäschekörbe herzustellen. Wir vermarkten die Ware für sie. Mehr als 60 Frauen haben dadurch ein Einkommen, das ihrer Familie zum Überleben hilft.