Kongo

Hauptstadt: Kinshasa

Bevölkerung: ca. 69 Millionen, ca. 250 Volksgruppen

Landessprache: Französisch (Amtssprache), Lingala, Kiswaheli, Kikongo und Tshiluba.

Religion: 50% römisch-katholisch, ca. 20% evangelisch, ca. 10% kimbanguistisch und ca. 10% muslimisch.

Partnerkirche: CECA-20

Radio: RTK 

Stationen: Aru (Ostkongo)

Aru im Nordosten ist nahe der Grenze zu Uganda gelegen. Umgeben von viel Natur liegt unser Gelände auf dem Gebiet unserer Partnerkirche CECA-20. 

 

Die Entwicklung des Landes wurde in der Vergangenheit immer wieder durch verschiedene ethnische Konflikte und durch die ökonomische Ausbeutung rücksichtsloser Machthaber und Unterdrücker zurück geworfen – und auch jetzt sind die Folgen des jahrelangen Bürgerkrieges noch immer deutlich spürbar. Vieles wird erst jetzt wieder neu aufgebaut und noch immer sind die UN-Friedenstruppen überall präsent, um den Frieden zu stabilisieren.

 

Mit der Partnerkirche CECA-20 planen und organisieren wir unsere Aufgaben. Unsere Priorität liegt auf der technischen Unterstützung für Evangelisationen. Material, Fahrzeuge und Fahrer sind allzeit bereit, die Evangelisten in die Dörfer zu bringen, um Gottes Liebe weiter zu geben.

Ein anderer Bereich ist die Unterstützung von Radiostationen. Auch hier liegt unser Hauptaugenmerk auf dem technischen Support.

Ein großes Anliegen ist uns der Dienst unter Kindern und Jugendlichen vor Ort.Trompeten werden im Kongo gerne gehört, diese werden in unserer Trompetenwerkstatt in Aru generalüberholt, außerdem betreiben wir dort eine eigene Optikwerkstatt.

 

 

Das Projekt in Bunia wurde aufgrund des Mangels an Mitarbeitern nach 7 Jahren 2015 beendet.

 

 

Geschichtlicher Hintergrund

2000 startete DIGUNA wieder mit einem kleinem Team Aru,  die Geschichte DIGUNA´s ist jedoch eng verwoben mit dem Kongo. Von 1981 bis zum Kriegsausbruch 1996 war Bogoro, ein kleiner Ort ca. 25km außerhalb von Bunia in den Bergen der „Blue Mountains" gelegen, die Basis-Station von DIGUNA für die gesamte Arbeit in Zaire (heute wieder Kongo genannt). Von hier aus wurden viele Evangelisationen und evangelistische Aktionen durchgeführt und somit die einheimischen Kirchen unterstützt und gefördert. 2007 wurde die Arbeit in Bunia wieder aufgenommen.