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Schlagwortarchiv für: Kenia

Comeback-Treffen 2022 in Haiger

Nachrichten und Erfahrungen

Vom 09.–11. September fand ein großes Wiedersehen in Haiger statt. Einige der Kurzzeitler, die 2021/2022 einen Einsatz in Afrika mit uns gemacht hatten, kamen zu unserem Comeback-Wochenende. Es war genial, diese Freude miterleben zu dürfen! Der Speisesaal war bis auf den letzten Platz belegt und ein großes Hallo beim Abendessen brachte allen die Zeit in Afrika wieder zurück in Erinnerung. Am Freitagabend, nach einem Lobpreisteil, durften die Rückkehrer sich den anderen vorstellen und ihre Afrika-Zeit mit zwei Bildern zusammenfassen. So entstand ein großes Bild von Gottes Segen und spannenden Erlebnissen.
Für viele Kurzzeitler war der Arbeitseinsatz in dem Pokot-Gebiet die prägendste und herausforderndste Zeit. Das hautnahe Miterleben von Gottes Kraft und Beistand, das bleibt hängen! Fehlendes fließendes Wasser, kein komfortables Bett und harte schwere Arbeit bringen einen an seine Grenzen und rücken den Blickwinkel auf Gott und seine Kraft. Hier wurde klar, dass es nicht aus sich selber heraus möglich ist das durchzustehen, ansonsten wären viele schon vorzeitig wieder abgereist.
Wie oft erkennen wir nicht, wo Gottes Segen fließt, und rennen weiter durch unser Leben. Mich hinzusetzen und mir nochmals Gedanken über das Comeback-Wochenende zu machen, lässt mich den Segen erkennen, der sichtbar wurde – durch wertvolle Gespräche, geteilte Gedanken, vertrautes Miteinander, neues Kennenlernen und eine in Christus fundierte Gemeinschaft. Selber die Kraft Gottes für die eigenen Aufgaben miterleben zu dürfen und einfach nur Danke sagen zu können, das ist Gott mitten im Alltag erleben.

27. September 2022
https://diguna.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_20220911_112818-web-2-scaled.jpg 559 1200 Benjamin Meyer https://diguna.de/wp-content/uploads/2020/05/Diguna-Logo-Neu-2019-1536x768-1.png Benjamin Meyer2022-09-27 12:05:162022-10-24 09:52:40Comeback-Treffen 2022 in Haiger

Zweifach das Leben gerettet

Nachrichten und Erfahrungen

Dass Jesus Leben rettet, wissen wir schon lange. Dennoch wurden selbst wir neu ins Staunen versetzt, als wir miterleben durften, wie er Anfang dieses Jahres einer kenianischen Frau gleich in zweifacher Hinsicht das Leben rettete!

Rita (Name geändert) hat einen achtjährigen Sohn, der eine schwere Krankheit durchmachen musste. Die Behandlungskosten waren aus Ritas Sicht unbezahlbar, erst recht, weil sie keine Arbeit hatte. Sie war verzweifelt und sah keinen Sinn mehr im Leben. Darum schrieb sie einen Abschiedsbrief, zerstörte die SIM-Karte aus ihrem Handy und zog bei Einbruch der Dunkelheit mit ihrem Jungen los, um sich gemeinsam mit ihm von einem Felsen zu stürzen.

Auf ihrem Weg kam sie an der DIGUNA-Station Mbagathi vorbei und hörte christliche Lieder. Das Mbagathi-Team macht ab und zu einen Lobpreisabend mit Andacht, zu dem sich jedermann aus der Umgebung dazugesellen darf. An diesem Abend hielt Rita beim Klang der Musik inne und setzte sich dazu. Tränen liefen ihr übers Gesicht, als sie von Jesus und seiner Liebe hörte. Sie bat einen unserer Mitarbeiter um ein Gespräch. Nachdem sie ihre Geschichte erzählt hatte, betete sie und nahm das Geschenk der Rettung durch Jesus für sich an. Jesus bewahrte Rita also nicht nur davor, ihrem irdischen Leben ein Ende zu bereiten, sondern gab ihr auch noch das ewige Leben, das über den Tod hinausgeht!

Am nächsten Tag war Rita eine völlig veränderte Frau, fröhlich und hoffnungsvoll. Wir führten noch weitere Gespräche mit ihr und nun kommt sie zu den Gottesdiensten und bringt ihren Sohn in die Kinderstunde. Sie ist für uns alle ein Zeugnis, wie die Begegnung mit Jesus eine aussichtslose Lage in ein neues Leben verwandeln kann.

9. Juni 2022
https://diguna.de/wp-content/uploads/2022/06/20220225_202253-Web-scaled.jpg 900 1200 Benjamin Meyer https://diguna.de/wp-content/uploads/2020/05/Diguna-Logo-Neu-2019-1536x768-1.png Benjamin Meyer2022-06-09 15:39:322022-06-09 15:39:33Zweifach das Leben gerettet

Als Lernhelferin in Kenia – Elisabeth Neuhof

Nachrichten und Erfahrungen

Hallo. Mein Name ist Elisabeth und ich bin seit letztem September als Kurzzeitlerin in Kenia.

Momentan befinde ich mich auf der Diguna-Station in Ngechek und arbeite hier als Lernhelferin. Das bedeutet, dass ich den Missionarskindern mit ihren Schulaufgaben helfe und sie beim Lernen unterstütze.

Wie sieht dein Alltag in Kenia aus?

Wir treffen uns unter der Woche jeden Vormittag in einem bestimmten Raum, der unser Klassenzimmer ist. Zurzeit besteht unsere kleine „deutsche Schule“ aus einer Drittklässlerin, einem Fünftklässler und mir. Gestartet wird mit einer kurzen Andacht und einem Gebet, dann konzentriert sich jeder auf seine Aufgaben.
Die Materialien der Fernschule, die wir durchgehen, sind übersichtlich und ziemlich selbsterklärend, was mir das Unterrichten sehr erleichtert. Neben dem normalen Unterrichtsstoff gibt es auch kreative Aufgaben, auf die wir uns immer besonders freuen.

Nachmittags habe ich die Möglichkeit, an der kenianischen Schule Deutsch als Fremdsprache und Kunst zu unterrichten. Diese Schule liegt ebenfalls auf dem Missionsgelände. Die meisten Schüler dort sind Heimkinder. Hier fordert mich das Unterrichten manchmal heraus, weil sich das kenianische Schulsystem doch stark von unserem deutschen unterscheidet. Trotzdem bin ich sehr dankbar, diese neuen Erfahrungen zu sammeln.
Meine Freizeit verbringe ich gern mit den Kindern auf dem Spielplatz oder genieße die gute Gemeinschaft im Team. Ansonsten mache ich auch immer wieder bei Evangelisationseinsätzen mit.
Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mich an diesen Ort gestellt hat!

31. März 2022
https://diguna.de/wp-content/uploads/2022/03/C20C475C-DE65-4132-A9A6-5B90A338D347-web-2-1-scaled.jpg 747 1200 Benjamin Meyer https://diguna.de/wp-content/uploads/2020/05/Diguna-Logo-Neu-2019-1536x768-1.png Benjamin Meyer2022-03-31 15:01:442022-04-07 16:03:56Als Lernhelferin in Kenia – Elisabeth Neuhof

Hilfe für Opfer einer Überschwemmung

Nachrichten und Erfahrungen
See in Kenia

Die Station Tinderet hat in den vergangenen Monaten eine dreiwöchige Hilfsaktion rund um den Baringo-See durchgeführt. Die ca. 150 Familien, welche von der damaligen Überschwemmung betroffen sind, befinden sich immer noch in der Notunterkunft. Wir möchten bei ihnen Brunnen bohren, damit sie kein Wasser mehr einkaufen müssen. Zudem sind diese Familien auf Spenden für den Lebensunterhalt angewiesen. In den kommenden Wochen werden wir erneut mit einem Team vor Ort sein, um eine Evangelisation zu dem Thema „Lebendiges Wasser“ durchzuführen.

1. Juni 2021
https://diguna.de/wp-content/uploads/2021/05/will-shelley-raM0Ohzw8SQ-unsplash-Web.jpg 800 1200 DIGUNA e.V. https://diguna.de/wp-content/uploads/2020/05/Diguna-Logo-Neu-2019-1536x768-1.png DIGUNA e.V.2021-06-01 16:10:062022-03-18 11:14:52Hilfe für Opfer einer Überschwemmung

Charakterbildung durch überkulturellen Dienst – Georg Jäger

Nachrichten und Erfahrungen

Was waren deine Aufgaben als Theologe in Afrika?

Meine Aufgabe bei DIGUNA war es, ein Theologisches Schulungsprogramm (BASED) für alle Mitarbeiter von DIGUNA übergreifend für alle Stationen zu organisieren und durchzuführen.

Was machst du jetzt?

Ich bin Lehrer für Neues Testament an der Bibelschule Brake.

Wo warst du und wie lange?

Wir waren als Familie 5 Jahre in Mbagathi/Kenia.

Was bedeutet Mission für dich?

Mission bedeutet in erster Linie für mich, dort zu sein, wo Gott mich hingesendet hat – sei es auf meinem Arbeitsplatz, in meinem Umfeld, im In- oder Ausland. Dabei habe ich den klaren Auftrag, Jesus bekannt zu machen.

Was hat der Einsatz mit dir gemacht?

Durch meinen Einsatz in Kenia konnte ich einen tiefen Einblick bekommen, wie unterschiedlich Mission laufen kann. Der überkulturelle Dienst war eine große Bereicherung für meine Charakterbildung. Dass Gottes Reich viel bunter und vielfältiger ist, wurde mir auch dadurch bewusst, indem Christus im Zentrum steht.

9. April 2021
https://diguna.de/wp-content/uploads/2020/05/Diguna-Logo-Neu-2019-1536x768-1.png 0 0 DIGUNA e.V. https://diguna.de/wp-content/uploads/2020/05/Diguna-Logo-Neu-2019-1536x768-1.png DIGUNA e.V.2021-04-09 11:35:572022-03-18 11:17:33Charakterbildung durch überkulturellen Dienst – Georg Jäger
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