Der Einsatz im Tschad war für mich eine ideale Möglichkeit, die freie Zeit zwischen Studienabschluss und Referendariatsbeginn zu nutzen! In dem kurzen Zeitraum von knapp drei Wochen habe ich mehr zu sehen bekommen, als ich erwartet hatte: das Leben in der Stadt, auf der Station, im Busch… und Elefanten 🙂
Der Freizeiteinsatz bietet sich gut an, wenn du gerne erste Einblicke in missionarische Arbeit bekommen möchtest, aber ein Zeitraum von gleich drei Monaten und mehr eine zu große Hürde für dich ist – was bei mir der Fall war. Die Zeit vergeht wie im Flug und im Nachhinein wäre ich gerne noch länger geblieben.

Sarah Sittner
(Freizeit-Teilnehmerin)


 

Vom 20.05.23 bis 20.07.23 geht wieder ein A-Team in Deutschland auf Tour.


Mit lebendigen Zeugnissen und mitreißender Musik
bringen sie ihre Leidenschaft für Mission in Afrika in eure Gemeinde.
Also, ladet sie gerne zu euren Gottesdiensten oder Jugendstunden ein
und lasst euch von ihrer Begeisterung anstecken!

Zur Terminabsprache meldet euch gern unter: info@diguna.de


 

Seit wann können Wasserkanister fliegen?
Was hat ein Königskind mit Elektroschrott zu tun?

Komm mit zu einer aufregenden Entdeckungsreise
durch Afrika und finde es heraus!

Dich erwarten Papageien und Angeln, ein verirrter
Junge und das mutige Gebet eines Mädchens.
Zehn spannende Geschichten erzählen von den
Abenteuern, die Kinder in Afrika mit Gott erlebt haben.

Ein Buch für Kinder ab 8 Jahre.

Dieses Buch ist bei DIGUNA in Haiger erhältlich,
oder unter: info@diguna.de


 

Nach drei Jahren des Wartens fand Ende Oktober endlich wieder die DIGUNA Missionskonferenz in Mbagathi/Kenia statt. Es war mit den rund 180 Mitarbeitern und Kindern der verschiedenen Stationen wie ein großes, fröhliches Zusammentreffen mit bekannten sowie neuen Gesichtern aus der DIGUNA-Familie. Neben Sonnenschein, gutem Essen und lustigen Teamspielen gab es Zeit für Bibelarbeit, Gespräche und das gegenseitige Kennenlernen. Jeden Morgen gab es Einblicke in die Arbeit der Stationen und Projekte. Es war beeindruckend zu sehen, wie Gott aus Kleinem Großes bewirkt. Besonders herausfordernd waren die Predigten der Gastredner, die unter dem Motto „Gott führt seinen guten und perfekten Plan zu seiner perfekten Zeit aus, indem er uns dazu gebraucht“ standen. Dazu warfen Phil Alloway und Reverend Justus Mutuku einen ganz intensiven Blick auf das Leben der bekannten biblischen Personen Josef und David. Obwohl Josef und David aus verkorksten Familien kamen und immer wieder überwältigenden Situationen gegenüberstanden, in denen sie hätten aufgeben oder selbstsüchtig handeln können, blieben sie Gott treu, waren fleißig, vergaben ihren Widersachern und begegneten ihnen in Liebe. Sie vertrauten Gottes perfektem Plan. Die Fragen, die sich jeder stellen konnte, waren: „Vertraue auch ich Gottes perfektem Plan, selbst wenn ich ihn nicht sehe? Lasse ich meine Verletzungen hinter mir, vergebe ich und bin ich dankbar für Gottes Segnungen?“ Mit einem gemeinsamen Abendmahl und einem dankbaren Rückblick auf die „50 Jahre Kongo-Team“ endete die viereinhalbtägige Missionskonferenz. Wir sind Gott sehr dankbar für diese gesegnete Zeit und freuen uns schon auf die nächste.
 

Vom 09.11. September fand ein großes Wiedersehen in Haiger statt. Einige der Kurzzeitler, die 2021/2022 einen Einsatz in Afrika mit uns gemacht hatten, kamen zu unserem Comeback-Wochenende. Es war genial, diese Freude miterleben zu dürfen! Der Speisesaal war bis auf den letzten Platz belegt und ein großes Hallo beim Abendessen brachte allen die Zeit in Afrika wieder zurück in Erinnerung. Am Freitagabend, nach einem Lobpreisteil, durften die Rückkehrer sich den anderen vorstellen und ihre Afrika-Zeit mit zwei Bildern zusammenfassen. So entstand ein großes Bild von Gottes Segen und spannenden Erlebnissen.
Für viele Kurzzeitler war der Arbeitseinsatz in dem Pokot-Gebiet die prägendste und herausforderndste Zeit. Das hautnahe Miterleben von Gottes Kraft und Beistand, das bleibt hängen! Fehlendes fließendes Wasser, kein komfortables Bett und harte schwere Arbeit bringen einen an seine Grenzen und rücken den Blickwinkel auf Gott und seine Kraft. Hier wurde klar, dass es nicht aus sich selber heraus möglich ist das durchzustehen, ansonsten wären viele schon vorzeitig wieder abgereist.
Wie oft erkennen wir nicht, wo Gottes Segen fließt, und rennen weiter durch unser Leben. Mich hinzusetzen und mir nochmals Gedanken über das Comeback-Wochenende zu machen, lässt mich den Segen erkennen, der sichtbar wurde durch wertvolle Gespräche, geteilte Gedanken, vertrautes Miteinander, neues Kennenlernen und eine in Christus fundierte Gemeinschaft. Selber die Kraft Gottes für die eigenen Aufgaben miterleben zu dürfen und einfach nur Danke sagen zu können, das ist Gott mitten im Alltag erleben.

Dass Jesus Leben rettet, wissen wir schon lange. Dennoch wurden selbst wir neu ins Staunen versetzt, als wir miterleben durften, wie er Anfang dieses Jahres einer kenianischen Frau gleich in zweifacher Hinsicht das Leben rettete!

Rita (Name geändert) hat einen achtjährigen Sohn, der eine schwere Krankheit durchmachen musste. Die Behandlungskosten waren aus Ritas Sicht unbezahlbar, erst recht, weil sie keine Arbeit hatte. Sie war verzweifelt und sah keinen Sinn mehr im Leben. Darum schrieb sie einen Abschiedsbrief, zerstörte die SIM-Karte aus ihrem Handy und zog bei Einbruch der Dunkelheit mit ihrem Jungen los, um sich gemeinsam mit ihm von einem Felsen zu stürzen.

Auf ihrem Weg kam sie an der DIGUNA-Station Mbagathi vorbei und hörte christliche Lieder. Das Mbagathi-Team macht ab und zu einen Lobpreisabend mit Andacht, zu dem sich jedermann aus der Umgebung dazugesellen darf. An diesem Abend hielt Rita beim Klang der Musik inne und setzte sich dazu. Tränen liefen ihr übers Gesicht, als sie von Jesus und seiner Liebe hörte. Sie bat einen unserer Mitarbeiter um ein Gespräch. Nachdem sie ihre Geschichte erzählt hatte, betete sie und nahm das Geschenk der Rettung durch Jesus für sich an. Jesus bewahrte Rita also nicht nur davor, ihrem irdischen Leben ein Ende zu bereiten, sondern gab ihr auch noch das ewige Leben, das über den Tod hinausgeht!

Am nächsten Tag war Rita eine völlig veränderte Frau, fröhlich und hoffnungsvoll. Wir führten noch weitere Gespräche mit ihr und nun kommt sie zu den Gottesdiensten und bringt ihren Sohn in die Kinderstunde. Sie ist für uns alle ein Zeugnis, wie die Begegnung mit Jesus eine aussichtslose Lage in ein neues Leben verwandeln kann.

Hallo. Mein Name ist Elisabeth und ich bin seit letztem September als Kurzzeitlerin in Kenia.

Momentan befinde ich mich auf der Diguna-Station in Ngechek und arbeite hier als Lernhelferin. Das bedeutet, dass ich den Missionarskindern mit ihren Schulaufgaben helfe und sie beim Lernen unterstütze.

Wie sieht dein Alltag in Kenia aus?

Wir treffen uns unter der Woche jeden Vormittag in einem bestimmten Raum, der unser Klassenzimmer ist. Zurzeit besteht unsere kleine „deutsche Schule“ aus einer Drittklässlerin, einem Fünftklässler und mir. Gestartet wird mit einer kurzen Andacht und einem Gebet, dann konzentriert sich jeder auf seine Aufgaben.
Die Materialien der Fernschule, die wir durchgehen, sind übersichtlich und ziemlich selbsterklärend, was mir das Unterrichten sehr erleichtert. Neben dem normalen Unterrichtsstoff gibt es auch kreative Aufgaben, auf die wir uns immer besonders freuen.

Nachmittags habe ich die Möglichkeit, an der kenianischen Schule Deutsch als Fremdsprache und Kunst zu unterrichten. Diese Schule liegt ebenfalls auf dem Missionsgelände. Die meisten Schüler dort sind Heimkinder. Hier fordert mich das Unterrichten manchmal heraus, weil sich das kenianische Schulsystem doch stark von unserem deutschen unterscheidet. Trotzdem bin ich sehr dankbar, diese neuen Erfahrungen zu sammeln.
Meine Freizeit verbringe ich gern mit den Kindern auf dem Spielplatz oder genieße die gute Gemeinschaft im Team. Ansonsten mache ich auch immer wieder bei Evangelisationseinsätzen mit.
Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mich an diesen Ort gestellt hat!

In der AIC DIGUNA Rainbow Berufsschule bilden wir junge Menschen in praktischen Berufen aus.

Mit einer Patenschaft übernehmen Sie einen Teil der Ausbildungskosten und geben einem jungen Menschen die Möglichkeit, für sich und seine Familie zu sorgen.

Schenken Sie Hoffnung – für eine bessere Zukunft!

Hier erfahren Sie, wie Sie die Berufsschule konkret unterstützen können.

David Pelion

Hallo, mein Name ist David Pelion. Ich bin 22 Jahre alt und komme aus Ost-Pokot (Tiaty). Seit dem 18. Januar 2022 besuche ich den Maurer-Kurs an der AIC DIGUNA Rainbow Berufsschule.

Schon seit der Grundschule wollte ich unbedingt einen Maurer-Kurs machen. Als ich die High School abgeschlossen hatte, reichte jedoch unser Geld nicht mehr aus, mir auch noch eine Ausbildung zu finanzieren. Meine Mutter ist alleinerziehend und hat keine feste Arbeitsstelle. Zwei Jahre lang arbeitete ich als Aushilfskraft auf Baustellen, um sie zu unterstützen und um meinen Geschwistern den Schulbesuch zu bezahlen.

Ich bin Gott so dankbar, dass er mir dieses Jahr die Möglichkeit eröffnet hat, eine Ausbildung an der Rainbow Berufsschule anzufangen, und ich werde mein Bestes geben, den Abschluss zu schaffen!

Vielen Dank, dass Sie mir durch Ihre Unterstützung diese Chance geben. Möge Gott Sie segnen.

Sophy Lomatong

Mein Name ist Sophy Lomatong. Ich komme aus Amaya in Pokot und bin 20 Jahre alt. Seit dem 18. Januar 2022 darf ich an der AIC DIGUNA Rainbow Berufsschule eine Ausbildung zur Bekleidungsherstellerin machen.

Ich stamme aus einer sechsköpfigen Familie. Wir hatten es sehr schwer, weil meine Mutter alleinerziehend und arbeitslos ist. Ich konnte nur bis zur 4. Klasse in die Schule gehen, da das Geld nicht reichte.

Für mich ging ein wahrer Traum in Erfüllung, als ich erfuhr, dass ich eine Ausbildung zur Schneiderin machen kann. Ich danke Gott für diese Gelegenheit und werde mir alle Mühe geben, einen guten Abschluss zu erwerben, um meiner Mutter und meinen Geschwistern zu helfen.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mich hierbei unterstützen würden.

Was waren deine Aufgaben in Afrika?

Meine Aufgaben in Afrika waren sehr vielfältig. Meine Hauptaufgabe bestand darin, als Lernhelferin einen zehnjährigen Missionarsjungen in der vierten Klasse zu unterrichten. Außerdem habe ich das Programm für unser kongolesisches Kinderradio geschnitten, durfte regelmäßig Andachten machen, Kinderprogramme mit vorbereiten, im Haushalt mitarbeiten und etwa ein Mal im Monat auf Schul- und Filmeinsätze in den „Busch“ fahren.

Was machst du jetzt?

Theologie Studium an der FTH Gießen

Wo warst du und wie lange?

In der Demokratischen Republik Kongo für 13 Monate

Was bedeutet Mission für dich?

Mission bedeutet für mich, Jesus dort zu bezeugen und ihm mit meinen Gaben zu dienen, wo er mich hinstellt – sei es Afrika, Asien oder Deutschland. Wir sind alle Missionare mit dem Auftrag „Jünger zu machen“ und Gott hat uns dazu schon alles gegeben, was wir brauchen. Dabei dürfen wir uns mutig herausfordern lassen, selber lernen und wachsen in der Gewissheit, dass Jesus bis ans Ende der Welt bei uns ist.

Was hat der Einsatz mit dir gemacht?

Durch meinen Einsatz im Kongo habe ich erst bemerkt, was für eine gute Nachricht wir eigentlich haben, nach der sich Menschen aus allen Kulturen und Sprachen sehnen. Kulturell habe ich gelernt, dass weder die afrikanische noch die deutsche Kultur perfekt ist und wie wertvoll es ist, voneinander zu lernen und dankbar zu sein. Außerdem durfte ich meine Begabungen, aber auch meine Schwächen besser kennenlernen und mich ausprobieren, zum Beispiel in der Arbeit mit Kindern. Diese und noch viele weitere Erkenntnisse kann ich jetzt in auch in Deutschland einbringen.

Für ganze 5 Wochen waren wir mit einem DIGUNA-Team auf Campaign.

Unter Campaign versteht man einen Einsatz außerhalb der Station. In unserem Fall sind wir für einen Bau-Einsatz nach Pokot gefahren. Das ist ein Stamm im Westen Kenias. Dort ist es meistens sehr heiß und wir waren dort mitten in der Wüste! Kinder kletterten auf Bäume, um die letzten grünen Blätter zu pflücken, damit sie die Tiere füttern konnten.

Die Fahrt dauerte einen ganzen Tag. Immer wieder werden solche Einsätze geplant; es waren bereits zwei Teams vor uns da. Insgesamt sind zwei Projekte geplant. Zum einen eine
Kirche zu bauen, da sich die kleine Gemeinde bisher unter einem Baum trifft. Zum anderen ein Zufluchtshaus für Mädchen.

Es gibt dort kein Strom, kein fließendes Wasser und kein Internet. Wir haben über dem Feuer gekocht, auf dem Boden geschlafen und uns im Fluss gewaschen und geduscht. Es war definitiv ein Abenteuer und eine Herausforderung. Zudem war es aber auch ein Privileg, mitzugehen und eine Kirche zu bauen.

Gerne könnt ihr dafür beten, dass Gott die kleine Gemeinde segnet und noch viele zum lebendigen Glauben kommen.

Liebe Grüße aus Kenia von Josia