Die Bibel. Eine Bibliothek mit Geschichten, in denen Gott sich uns zeigt. Ein Buch, das Leben verändert, weil Gott zu uns spricht. Es will gelesen, entdeckt und gelebt werden.

Darum freuen wir uns sehr, dass wir zwischen den Lockdowns wieder einen Jüngerschaftskurs anbieten konnten. Viele junge Leute, mehr als wir aufnehmen konnten, wollten dabei sein. Die Gruppe war bunt gemischt. Aber alle hatten das gleiche Ziel: Jesus besser kennenlernen!

Manche von ihnen sind christlich aufgewachsen, haben ein gutes Elternhaus oder waren sogar in unseren Kinderheimen. Andere dagegen kommen von der Straße, ihr Hintergrund ist geprägt vom Alkohol- und Drogenkonsum oder sie leben in schwierigen Familienverhältnissen.

Angst, Verzweiflung, Kriminalität und Gewalt sind oft an der Tagesordnung. Nicht immer können wir sofort erkennen, was sie bewegt, was sie durchgemacht haben und wo sie Befreiung durch Jesus erleben müssen. Darum sind wir von Herzen dankbar, dass Gott es weiß, sie berühren, heilen und verändern kann.

Die zehn Wochen Bibelkurs waren intensiv und die jungen Leute haben die Zeit mit Eifer genutzt, um Jesus besser kennenzulernen, zu erfahren was es heißt von ihm verändert zu werden und mit ihm im Alltag zu leben.

Acht der Teilnehmer haben sich neu entschieden mit Jesus zu leben. Auf der Absolvierungsfeier konnten sie aus vollem Herzen von Gottes Größe singen. Hakuna mungu kama wewe! Es gibt keinen Gott wie dich!

Wir wünschen uns und beten, dass sie weiter im Glauben gefestigt werden, sie als Jünger Jesu mit Freude von ihm weitererzählen und wir weiter jungen Menschen Gottes Wort, die Bibel lieb machen können.





Die Station Tinderet hat in den vergangenen Monaten eine dreiwöchige Hilfsaktion rund um den Baringosee durchgeführt. Die ca. 150 Familien welche von der damaligen Überschwemmung betroffen sind, befinden sich immer noch in der Notunterkunft. Daher möchten wir bei den Familien Brunnen bohren, damit sie kein Wasser mehr kaufen müssen. Zudem sind diese Familien auf Spenden für den Lebensunterhalt angewiesen. In den kommenden Wochen werden wir erneut mit einem Team vor Ort sein, um eine Evangelisation zu dem Thema „Lebendiges Wasser“ durchzuführen.

Was waren Deine Aufgaben als Theologe in Afrika?

Meine Aufgabe bei DIGUNA war es, ein Theologisches Schulungsprogramm (BASED) für alle Mitarbeiter von DIGUNA übergreifend für alle Stationen zu organisieren und durchzuführen.

Was machst Du jetzt?

Ich bin Lehrer für Neues Testament an der Bibelschule Brake.

Wo warst du und wie lange?

Wir waren als Familie 5 Jahre in Kenia/Mbagathi.

Was bedeutet Mission für dich?

Mission bedeutet in erster Linie für mich, dort zu sein, wo Gott mich hingesendet hat, sei es auf meinem Arbeitsplatz, in meinem Umfeld, im Inn- oder Ausland. Dabei habe ich einen klaren Auftrag, Jesus bekannt zu machen.

Was hat der Einsatz mit dir gemacht?

Durch meinen Einsatz in Kenia konnte ich einen tiefen Einblick bekommen, wie unterschiedlich Mission laufen kann. Der überkulturelle Dienst war eine große Bereicherung für meine Charakterbildung. Dass Gottes Reich viel bunter und vielfältiger ist, wurde mir dadurch auch bewusst, in dem Christus im Zentrum steht.

Wo warst du und wie lange?

Ich war 8 Monate (von Mai 2018 bis Januar 2019) in Kenia – hauptsächlich in der Hauptstadt Nairobi.

Was waren Deine Aufgaben in Afrika?

In Kenia konnte ich in ganz verschiedenen Bereichen mitarbeiten.  

In Schulen, Gefängnissen und Slums erzählten wir von Jesus und der Bibel und veranstalteten Freizeitlager für diese Jugendlichen und Kinder.

Zusätzlich hatte ich die Chance, in abgelegenen Gebieten Kenias beim Evangelisieren zu helfen und mehrmals vor Christen & Muslimen zu predigen.

Was bedeutet Mission für dich?

Mission hat für mich zwei Facetten: eine humanitäre und eine geistliche. 

Ich finde es richtig wichtig, dass mit Menschen vor Ort zusammen daran gearbeitet wird, ihr Leben zu verbessern. Noch wichtiger ist für mich aber, den Menschen eine geistliche Perspektive zu geben – ihnen verständlich vom Evangelium zu erzählen und authentisch vorzuleben, wie ein Leben mit Jesus aussieht. 

Was hat der Einsatz mit dir gemacht?

In meinem Einsatz hab ich gemerkt, wie vielfältig missionarische Arbeit tatsächlich ist. Für jeden von uns gibt es immer einen Platz, an dem Gott unsere persönlichen Talente benutzen kann & will. Und das tut er in Deutschland genauso wie in Afrika. 

Was machst Du jetzt?

Inzwischen studiere ich Gymnasiallehramt in Münster.

Wo warst du und wie lange?

Ich war von August 2019 bis März 2020 in Kenia, auf der Missionsstation Mbagathi, in der Nähe von Nairobi.

Was waren Deine Aufgaben in Afrika?

Meine Hauptaufgabe war das Unterrichten zweier Missionarskinder. Mithilfe des Materials der „Deutschen Fernschule“ haben wir gemeinsam die alltäglichen Schulfächer gemeistert. Dabei bin ich immer mal wieder in die „Lehrerin -“ oder „Mitschülerin-Rolle“ geschlüpft. Je nachdem, was gerade anstand. Es hat echt Freude gemacht, wir haben uns gut verstanden und an der Dankbarkeit der Eltern und Kinder durfte ich selbst spüren, was für eine Unterstützung mein Dienst in ihrer Missionsarbeit ist. Zusätzlich zum Unterricht habe ich vor Ort in der Kinder- und Jugendarbeit mitgearbeitet. Im Slum, der Kinderstunde oder den Freizeiten haben wir dabei den Kindern und Jugendlichen von Jesus Christus erzählt und uns für sie Zeit genommen, um mit ihnen zu spielen oder einfach für sie da zu sein. Das war immer eine sehr gesegnete und bereichernde Zeit.

Was hat der Einsatz mit dir gemacht?

Der Einsatz hat mir noch mal neu die Augen für Gottes vielfältige Missionsarbeit geöffnet, nämlich, dass er nicht nur die gebrauchen kann, die gut evangelisieren können, sondern auch die, die z.B. die Gabe haben zu kochen, Autos zu reparieren oder andere zu ermutigen.

Wäre ich in Deutschland geblieben hätte ich wahrscheinlich nicht erlebt, was es heißt mit Christen aus einer anderen Kultur zusammenzuleben, von ihnen zu lernen und Freundschaften zu knüpfen, auch wenn es manchmal herausfordernd war.

Ich durfte erfahren wie Gott auch in kleinen Dingen an mir arbeitet und durch Gebet trägt und führt.

Was machst du jetzt?

Vor meinem Einsatz mit DIGUNA habe ich eine Ausbildung als Bankkauffrau gemacht. Jetzt arbeite ich Vollzeit in der DIGUNA Verwaltung der Heimatzentrale in Deutschland.

Was bedeutet Mission für dich?

Mission bedeutet für mich, Jesus Christus zu dienen und anderen von ihm zu erzählen. Mission ist nicht an einen Ort gebunden, sondern beginnt dort, wo Jesus dich gerade mit deinen Gaben und Fähigkeiten hingestellt hat.

Eine Kirche, in der näher unserer Missionsstation Mbagathi sagt danke für eure Unterstützung.

„Hat euch jemand von unserer Situation berichtet?“, fragte uns eine junge Frau bei der Lebensmittelverteilung, „Denn heute haben wir unsere letzten Vorräte aufgebraucht und wussten nicht, wann wir das nächste Mal wieder etwas essen können…“

Genauso wie dieser jungen Frau ergeht es vielen Menschen in Kenia und den umliegenden Ländern. Durch den Coronavirus haben etliche ihre Arbeit verloren und können nicht mehr für sich selbst und ihre Familien sorgen. Mit dem Geld, welches zwei Drittel der Bevölkerung normalerweise durch Lohnarbeit verdient, ist es nicht möglich Rücklagen zu bilden. Für die Kinder, die sonst zumindest eine Mahlzeit in der Schule bekamen, bleibt diese nun aus, da die Schulen bis auf Weiteres geschlossen sind. Bei der Bevölkerung herrscht eine große Ungewissheit. Die Angst vor dem Virus und die Sorge was der nächste Tag mit sich bringt, ist groß.

Darum sind wir als DIGUNA, für die bereits eingegangenen Spenden für das Projekt „Corona Hungerhilfe in Afrika“ von Herzen dankbar. Durch diese Spenden war und ist es uns möglich zumindest einen kleinen Teil der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln wie Mais, Mehl, Reis, Bohnen oder Öl zu unterstützen.

Wir verteilen diese Nahrungsmittel an Hilfesuchende, die an unsere Tore kommen oder an unsere Arbeiter/-innen, die wir aufgrund von Corona zurzeit nicht beschäftigen können.
In Zusammenarbeit mit lokalen Kirchen, rund um Nairobi, stellen wir Lebensmittelpakete zur Verfügung, die von den Mitarbeitern gezielt dort verteilt werden können, wo die Not am größten ist. Somit ging auch ein Lebensmitteltransport ins Maasai Land. Mit großer Freude und Dankbarkeit wurde er von den Ältesten und Witwen der Gemeinschaft empfangen. Der zuständige Pastor kam persönlich zu DIGUNA, um Dank und Gruß zu überbringen. Überall wo wir Nahrungsmittel verteilen konnten, waren die Menschen von Dankbarkeit erfüllt. Sie waren dankbar für das Essen, aber auch dankbar dafür, dass sie nicht vergessen sind. Dass es noch Leute gibt, die an sie denken und sich für sie interessieren.

Deshalb möchten wir in all den Begegnungen ganz bewusst eine Ermutigung sein. Wir wollen ihnen Gottes Liebe weitergeben, damit sie erkennen, dass unser Gott ein lebendiger Gott ist. So wie es die junge Frau vom Anfang tat, als sie bewegt das Lebensmittelpaket entgegennahm und sagte: „Ganz gewiss ist euer Gott lebendig!“

Wenn du bei dieser Aufgabe mithelfen möchtest, füge deiner Spende bitte folgenden Verwendungszweck hinzu:

Corona Hungerhilfe in Afrika

Vielen Dank für deine Hilfe!

Dank eurer Unterstützungen konnten wir in der Corona Krise in den verschiedenen Stationen und Projekte in Afrika schon viele Lebensmittelpakte verteilen. So wurde Menschen geholfen, die in dieser Zeit ihr Einkommen verloren haben. Die Lage ist nach wie vor angespannt. In Kenia werden die Schulen voraussichtlich erst wieder nächstes Jahr wieder geöffnet und die Corona Zahlen erreichen immer wieder neue Höchststände.

Hier ein Bericht von Lindah aus Tinderet, sie besuchten die Heimkinder, die wegen der aktuellen Situation nicht im Kinderheim sein können:

In dieser Zeit unsere Heimkinder bei ihrer Verwandtschaft zu besuchen, war ein guter Schritt. Daumen hoch für die Leiter.

Ich hatte keine Erwartungen an das, was ich in jedem Heim vorfinden würde, also war ich aufgeregt und auch besorgt darüber, wie es sein würde. Der Empfang in jedem Heim war sehr herzlich. Einige Kinder dachten, wir seien gekommen, um sie abzuholen. Nun, einige Sorgerechtspersonen hatten keine Ahnung, warum wir kamen, sie waren nicht über den Grund unseres Besuchs informiert wurden. Ich mochte die Spannung und die überraschten Gesichtsausdrücke jedes einzelnen von ihnen, sobald wir bei ihnen zu Hause ankamen. Einige Häuser waren etwas weit von der Straße entfernt, und wir mussten unser Auto stehen lassen und einige Kilometer zu Fuß gehen, bevor wir zu einem Haus kamen. Das war ein ziemliches Erlebnis, da es Regenzeit ist und die meisten Orte, die wir besuchten, schlammig und hügelig sind.

Einige Kinder freuten sich, uns zu sehen, und einige waren verwirrt über das, was passierte, einige waren nicht einmal zu Hause, und wir mussten nach ihnen suchen, um zu sehen, wie es ihnen geht, und einige waren ohne Guardian allein zu Hause, so dass wir nach ihren Betreuern suchen mussten. In einigen Gegenden war der Netzempfang sehr schlecht, so dass es lange dauerte, bis wir ein Zuhause fanden, denn meistens mussten wir uns einfach auf die Wegbeschreibung verlassen, die uns die Leute unterwegs gaben. Irgendwann war ich so erschöpft, dass ich einfach nur wollte, dass wir zurückfahren und vielleicht am nächsten Tag wiederkommen, denn es gab Heime, nach denen wir ungefähr 2 Stunden suchten, und noch mehr, es gab Tage, an denen wir wegen der Entfernung zwischen den Häusern den ganzen Tag nur zu zwei Häusern gingen.

Die Bedingungen, unter denen diese Kinder zusammen mit ihren Erziehungsberechtigten leben, sind einfach herzzerreißend. Manche brachen mir schier das Herz. Es gab Heime, die wir besuchten, und sie hatten buchstäblich keine Hoffnung auf ihre nächste Mahlzeit. Es gibt vor allem ein Heim, wo ich beinahe zusammengebrochen wäre. In diesem Heim lebten Zwillingsjungen im Alter von etwa 5 Jahren mit ihrer Großmutter und ihrer Mutter zusammen mit zwei anderen Geschwistern in einer kleinen Hütte, die aufgrund von Regen und Schlammlawinen in dieser Gegend tatsächlich auseinanderfiel. Es war traurig, diesen Zustand zu sehen, und es brach mir das Herz.

Dieser Besuch war ein Augenöffner für mich, dass ich niemals als selbstverständlich annehme, was ich habe. Ein Dach über dem Kopf, Kleidung und Nahrung sind die grundlegendsten Dinge, die jedes Kind haben sollte, doch einigen dieser Kinder fehlt es an solchen Dingen.

Einigen schien es zu Hause ganz gut zu gehen und sie halfen bei der Haus- und Gartenarbeit mit, vor allem denen in der Hochschule oder auf dem College, da die meisten von ihnen für sich selbst sorgen können, aber den Kleinen, ging es überhaupt nicht gut, einige konnten sich nicht einmal zwei Mahlzeiten am Tag leisten.

Alles in allem bin ich froh, dass ich Teil haben durfte an dieser Erfahrung. Es ist mein Gebet, dass diese Pandemie bald vorbei ist und dass unsere Kinder wieder ins Heim zurückkehren können, wo wir uns um sie kümmern und ihnen helfen können, in Christus zu wachsen.

Wir wollen den Menschen in unseren Einsatzgebieten helfen, durch praktische Zuwendungen, wie z.B. Lebensmittelpakete, diese schwierige Zeit zu überstehen. Möchtest du uns dabei unterstützen?

Durch die Corona-Krise haben viele ihre Arbeit verloren. Die meisten hier leben täglich von der Hand in den Mund, ohne Rücklagen. So führt die Corona-Krise an vielen Stellen zu einem Kampf mit Hunger und Armut.

Wir sind mit unseren verschiedenen Partnern in Kenia im Gespräch, wo und wie wir am sinnvollsten unterstützen können und werden dich weiter darüber auf dem Laufenden halten, wofür wir das Geld einsetzen.

Wenn du bei dieser Aufgabe mithelfen möchtest, füge deiner Spende bitte folgenden Verwendungszweck hinzu:

Corona Hungerhilfe in Afrika

Vielen Dank für deine Hilfe!

Du möchtest wissen, was wir in Coronazeiten in Ostafrika tun? Hier gehts zu den Videos!

Haiger in Deutschland


Mbagathi in Kenia


Tinderet in Kenia


Aru im Kongo


Arua in Uganda


Aweil im Südsudan