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Nachhaltig – Gottes Wort hat Bestand

Was waren Deine Aufgaben in Afrika?

Zu meinen Hauptaufgaben gehörte es die ehrenamtlichen Mitarbeiter umliegender Gemeinden in der Region auf Anfrage für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu schulen und eine Sensibilität dafür zu schaffen, wie sich Wort Gottes dieser Zielgruppe gut vermitteln und authentisch vorleben lässt, warum das so wichtig ist und wie es unser Leben verändert.
Außerdem habe ich regelmäßig Andachten in mehreren nahegelegenen Gefängnissen mitgestaltet.

Schulung von Mitarbeiter in Kinder und Jugendarbeit

Was machst Du jetzt?

Ich arbeite mittlerweile wieder in meinem Beruf als Erzieher in einer stationären Wohngruppe für Kinder und Jugendliche in der Nähe meiner Heimatstadt.

Wo warst du und wie lange?

Ich war von Anfang 2015 bis Mitte 2018 auf der Diguna Station in Arua/Uganda. Insgesamt war ich knapp 4 Jahre bei Diguna.

Was bedeutet Mission für dich?

Mission hat für mich ganz stark einen Charakter von Beziehung. Gottes bedingungs- und grenzenlose Liebe für meine Mitmenschen ganz praktisch erfahrbar zu machen indem ich IHM und entsprechend meinen Nächsten diene, so wie sie es brauchen, das ist für mich der Kerngedanke von Mission. 
Meine Überzeugung ist: Je stärker wir als Christen uns danach ausstrecken Jesus ähnlich zu sein und ihn in unserem alltäglichen Leben zum Ausdruck kommen zu lassen, desto mehr unserer Mitmenschen werden diesem lebendigen Gott begegnen.

Was hat der Einsatz mit dir gemacht?

Durch meinen Einsatz bin ich für sehr viele Dinge die mir lange selbstverständlich erschienen deutlich dankbarer geworden. Ich würde auch behaupten, dass ich geduldiger und gelassener geworden bin und die wesentlichen Dinge besser erkennen und mich darauf besinnen kann. Der tiefe Einblick in eine vollkommen andere Kultur ist ein Schatz der mein Leben nachhaltig bereichert und prägt.

Die Bibel. Eine Bibliothek mit Geschichten, in denen Gott sich uns zeigt. Ein Buch, das Leben verändert, weil Gott zu uns spricht. Es will gelesen, entdeckt und gelebt werden.

Darum freuen wir uns sehr, dass wir zwischen den Lockdowns wieder einen Jüngerschaftskurs anbieten konnten. Viele junge Leute, mehr als wir aufnehmen konnten, wollten dabei sein. Die Gruppe war bunt gemischt. Aber alle hatten das gleiche Ziel: Jesus besser kennenlernen!

Manche von ihnen sind christlich aufgewachsen, haben ein gutes Elternhaus oder waren sogar in unseren Kinderheimen. Andere dagegen kommen von der Straße, ihr Hintergrund ist geprägt vom Alkohol- und Drogenkonsum oder sie leben in schwierigen Familienverhältnissen.

Angst, Verzweiflung, Kriminalität und Gewalt sind oft an der Tagesordnung. Nicht immer können wir sofort erkennen, was sie bewegt, was sie durchgemacht haben und wo sie Befreiung durch Jesus erleben müssen. Darum sind wir von Herzen dankbar, dass Gott es weiß, sie berühren, heilen und verändern kann.

Die zehn Wochen Bibelkurs waren intensiv und die jungen Leute haben die Zeit mit Eifer genutzt, um Jesus besser kennenzulernen, zu erfahren was es heißt von ihm verändert zu werden und mit ihm im Alltag zu leben.

Acht der Teilnehmer haben sich neu entschieden mit Jesus zu leben. Auf der Absolvierungsfeier konnten sie aus vollem Herzen von Gottes Größe singen. Hakuna mungu kama wewe! Es gibt keinen Gott wie dich!

Wir wünschen uns und beten, dass sie weiter im Glauben gefestigt werden, sie als Jünger Jesu mit Freude von ihm weitererzählen und wir weiter jungen Menschen Gottes Wort, die Bibel lieb machen können.





Heimatgemeinde – Rückgrat der Mission

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