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Im September durften wir als 10-köpfiges Team aus Deutschland einen Monat lang in Kenia Reich Gottes bauen. Als wir uns am Flughafen in Frankfurt kennenlernten, wussten wir noch nicht, was für eine wertvolle Erfahrung das sein würde.
4 Wochen waren wir unterwegs und durften verschiedene Diguna Missionsstationen und afrikanische Kirchen/Gemeinden kennenlernen. Die erste Woche waren wir in Nakuru und wurden dort herzlich Willkommen geheißen. Dort durften wir 5 Schuleinsätze machen, Kinderstunden und an Cellgruppen teilnehmen. In Tinderet gestalteten wir einen Gottesdienst und hatten auch Schuleinsätze. Hier hatten wir auch Zeit um die kenianische Kultur und Natur besser kennenzulernen und konnten als Team wieder auftanken.
Ein Highlight war die Missionsstation Ngechek. Hier standen wieder Schuleinsätze und sogar ein Besuch in einem Frauengefängnis auf dem Programm. Außerdem unterhält die Station dort ein Kinderheim mit verschiedenen Gruppen. Die durften wir jeden Abend besuchen und die Kinder ins Herz schließen.
In unserer letzten Woche sind wir nach Mbagathi/Nairobi gefahren und haben dort noch die letzten kenianischen Sonnenstrahlen genossen, bevor es wieder nach Deutschland ging. Wir gingen dort auf Safari; waren in Nairobi unterwegs; besuchten einen Slum und ließen die Zeit mit unseren kenianischen Freunden ausklingen. Wir hatten eine sehr gesegnete Zeit.
Madlena Riegger

Vom 4. bis 25. Oktober 2025 waren wir als Gruppe von 2 Ehepaaren und 3 Familien aus Deutschland auf der Station Ngechek/Kenia.

Dieser Termin ist für jeden, der mehr über uns wissen möchte oder sich für einen Kurz- oder Langzeit-Einsatz bei DIGUNA interessiert.

In den letzten zwei Wochen waren unser Team und die Evangelisten-Gruppe unserer Partnergemeinde an ca. 40 verschiedenen Orten und konnten das Evangelium verbreiten und den Jesus-Film zeigen. Nun sind sie wieder sicher auf der DIGUNA-Missionsstation angekommen.

Es waren zwei sehr anstrengende Wochen. Jeden Tag legten sie viele Kilometer zurück. Aufgrund der manchmal schwierigen Organisation und der langen Fahrten gab es oft nur eine richtige Mahlzeit am Tag und die Straßenverhältnisse waren nicht immer gut.

Wir sind sehr dankbar, dass der Unimog dieser langen Reise standgehalten hat und dass die Gruppe von etwas mehr als 20 Personen trotz der Herausforderungen nicht entmutigt, sondern ausdauernd geblieben ist.

Eine beeindruckende Zahl: Mehr als 5.000 Menschen haben in diesen zwei Wochen das Evangelium gehört und 274 von ihnen haben sich entschieden, dem Herrn Jesus nachzufolgen! Bitte betet, dass Gott ihnen hilft, sich einer lokalen Gemeinde anzuschließen. Dort, wo es keine Gemeinden gibt, beten wir, dass neue entstehen und Menschen das Wort Gottes verbreiten können.

Vielen Dank für eure Gebete!

Ein DIGUNA-Team fuhr zu den Menschen des Pokot-Stammes in das abgelegene Silaletal. Obwohl sie für 10 Uhr am Morgen erwartet wurden, kam alles anders als geplant: Unterwegs hatten sie eine Autopanne, die sie viel Zeit kostete.

Als sie schließlich um 18 Uhr das Dorf erreichten, wurde das Team von einer kleinen Gruppe von etwa 30 Dorfbewohnern erwartet, die seit Kurzem an Jesus glauben. Die Gruppe hatte sich schon seit 10 Uhr morgens an der Stelle versammelt, an der die Gäste erwartet wurden, und harrte dort geduldig bis zum Abend aus.

Sie begrüßten das DIGUNA-Team mit christlichen Liedern in der Pokot-Sprache.

Nach und nach kamen immer mehr Menschen aus den umliegenden Hütten hinzu und es dauerte nicht lange, bis sich eine beachtliche Menschenmenge versammelte.

Die Mitglieder des DIGUNA-Teams verteilten Bibeln, verkündeten die Frohe Botschaft und ermutigten die Menschen, Gottes Wort zu lesen und in ihrem Leben umzusetzen.

Mit traurigem Herzen nehmen wir Abschied von unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterin Marion Menzel. Gemeinsam mit ihrem Mann Lothar kam Marion die letzten sieben Jahre regelmäßig für einige Monate nach Mbagathi/ Kenia. Ihr Herz schlug für die dortigen Leute, ganz besonders aber für die benachteiligten Kinder in der Nachbarschaft. Durch ihre Initiative entwickelte sich in dem benachbarten Slum ‚Bangladesh‘ eine kleine Ministry mit Andacht, Sport und Essensverteilung. Marion war es ein Anliegen Kinder zu fördern und ihnen Jesus Liebe weiterzugeben. Treu und zuverlässig tat sie ihren Dienst. Ihre Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit galten bis zuletzt, soweit es ihre Kräfte erlaubte, den Kindern.

Wir danken Gott, dass wir Marion kennen durften und sie nun bei Ihm wissen dürfen.

In Gedanken und Gebet sind wir bei Lothar und der Familie.

Gottes Trost und Frieden sei bei euch.

Eine Radiostation im Tschad mit Sendemast und Gebäude

Bei meinem Einsatz in Kenia durfte ich viel erleben und neues lernen. Als Elektroniker kann ich hier die Radio ministry unterstützen. Da die Radiostationen im ganzen Land verteilt sind, hat man die Möglichkeit auch die verschiedenen Seiten von Kenia kennenzulernen. Vorallem im Norden gibt es atemberaubende Landschaften und die Wege dorthin sind abenteuerlich. Die Arbeit ist vielseitig, von Solaranlagen installieren, Transmitter warten, Anlagen ausbauen und erweitern, bishin zu neuen Stationen errichten. In der Werkstatt in Mbagathi gibt es auch immer was zu tun, Inverter können hier repariert werden und Kabel vorbeitet werden, sowie die Container für die Radiostationen einzurichten. Außerdem kann man viel in der Elektrowerkstatt unterstützen, wo es immer wieder Lampen, Lautsprecher und Haushaltsgeräte zu reparieren gibt. Hier zu dienen wird auch nie langweilig, da man sich auch in dem vielseitigen Angebot von der Kinderministry mit einbringen kann und auch mal mit dem Diguna Team auf einen Evangelisations Einsatz mitfahren darf. Neben dem guten Essen hat es ein Super Team, dass einen unterstützt und am Wochenende kann man auch die verschiedenen Seiten Nairobis erkunden oder die Aussicht auf den Park genießen. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit hier in Afrika und freue mich auf weitere Erlebnisse.

Jakob Oettlin

Ausbildung zum Elektriker in Kenia Stromkabel und Zählerkasten

Ich bin David Njeru Ndwiga aus Runyenjes in Embu County in Kenia. Ich habe noch beide Eltern und eine jüngere Schwester. Mein Vater ist allerdings seit seiner Geburt körperlich behindert. Daher hat es meine Mutter sehr schwer, uns als Familie durchzubringen.

Ich interessiere mich für die Ausbildung zum Elektrotechniker und möchte eines Tages bei Kenya Power Lighting Company in diesem Beruf arbeiten oder mich selbstständig machen.
Aus diesem Grund bin ich auch sehr froh und dankbar, eine dreijährige Ausbildung an der DIGUNA Berufsschule in Tinderet anfangen zu können. Während meiner Ausbildung hoffe ich zudem, im Glauben an Jesus zu wachsen, damit ich auch hierin ein Vorbild als Christ sein kann.
Eines Tages möchte ich nach Runyenjes zurückkehren, um meiner Familie, dem gesamten Ort und der Kirche ein Segen zu sein. Ich hoffe sehr, dass ich durch die Berufsausbildung und den Glauben an Gott meinen Eltern und meiner Schwester helfen und sie unterstützen kann.

Kinder in Kenia bei einer Feier

Vor Kurzem durfte ich für drei Wochen bei einer großen Tour mitfahren, um Schuleinsätze zu machen. Unser Team bestand aus fünf Leuten: vier Kenianer und ich. Wir besuchten 45 Schulen – in der ersten Woche schon mal bis zu sechs Schulen an einem Tag!
Unser Programm startete meistens mit Singen. Dann stellten wir uns den Kindern vor und machten ein Anspiel, das jedes Mal sehr viel Begeisterung bei unserem Publikum weckte. Zum Abschluss gaben wir ihnen noch eine Bibelgeschichte oder eine kleine Andacht mit.
Wir als Team durften während des Einsatzes viele besondere Erfahrungen mit Gott machen – allein schon, dass er uns den Mut geschenkt hat, vor Gruppen aus 800 Schülern zu sprechen. Wofür wir ihm auch einfach nur dankbar sind, ist, dass er uns jeden Tag neue Kraft gegeben hat. An einem Tag hat er uns durch eine Autopanne unverhofft eine Ruhepause geschenkt, die wir dringend nötig hatten…
Es ist ein Privileg, dass wir als DIGUNA die Erlaubnis haben, in Kenia an die Schulen zu gehen und den Kindern die Gute Nachricht zu sagen! So konnten wir auf unserem Einsatz insgesamt 16.000 Schülern von Jesus erzählen.

Sarah Fink

Kinder mit Tuch in Kenia

„Du willst Afrika kennen lernen und dabei Kinder für Jesus begeistern?“ 
So lautete die Überschrift auf dem Anmeldebogen des „Kids for Jesus“-Einsatzes. Und Gott hat dafür gesorgt, dass genau dies möglich war! Denn als Team durften wir innerhalb drei intensiver Wochen Afrika (Kenia) kennen lernen und Kinder für Jesus begeistern.



Wir waren als 15-köpfiges Team mit Leuten aus Deutschland, der Schweiz und Kenia unterwegs. Eine gute Mischung, die die Zusammenarbeit spannend und wertvoll machte. Lukas, unser Teamleiter, half uns, als Team zusammenzuwachsen, kulturelle Verschiedenheiten zu erklären und wertzuschätzen und uns positiv herauszufordern zu lassen.

Nachdem wir in den ersten Tagen die Missionsstationen Mbagathi und Tinderet kennen lernen durften, ging es mit den Vorbereitungen unserer Einsätze los.

Wir starteten mit einem ersten Einsatz in einer weiterführenden Schule. Weitere Schuleinsätze folgten. Außerdem führten wir Spiel- und Spaßprogramme durch, zum Beispiel für die Kinderheimkinder und lernten unter anderem die Missionsstation in Ngechek kennen. Unser ‚größtes‘ Einsatzgebiet war dann Kiserian, wo wir unter einfachen Umständen mehrere Tage lebten. Auch dort hatten wir verschiedene Einsätze in Schulen und Gemeinden. Bei all den Aufgaben lernten wir uns als Team besser kennen, entdeckten gegenseitig unsere Gaben und richteten uns immer wieder an dem aus, der uns vereint – Jesus Christus.

Unser Wunsch ist, dass viele Kinder, Schüler und Lehrer die Gute Nachricht nicht nur gehört haben, sondern dass Gott ihr Herz verändert und auch sie eines Tages zu seinen Kindern werden. Dafür dürft ihr gerne beten!

Auf den verschiedenen Reisen durch das Land waren wir beeindruckt von der Vielfalt und Natur des Land, den verrückten Temperaturunterschieden und den zahlreichen Stämmen und kulturellen Unterschieden, die Kenia so spannend machen. Eine Bootstour, eine Reise durch den Nationalpark, ein Besuch auf den Massaimarkt und auf der Aussichtsplattform in Nairobi rundeten unsere Reise ab.



Die Zeit in Kenia war für uns eine ganz besondere Zeit voller neuer Eindrücke, eine Zeit des Kennenlernens, eine Zeit, in der Freundschaften geschlossen oder vertieft wurden und in der Gott Wunder tat und uns durch seine Bewahrung beschenkte. Eine Zeit, in der man auch herausgefordert und positiv hinterfragt wurde und auch mal an seine Grenzen kam. 
Und genauso war es eine Zeit des Singens, Lachens und Staunens. 

Wir sind Gott dankbar dafür und geben ihm die Ehre!

Euer „Kids for Jesus“-Team 2023