Schlagwortarchiv für: Kurzzeit-Einsatz

Aufbau einer Diguna Radiostation im Tschad

Ort

Kenia, Kongo, Tschad

Einsatzart

Kurzzeit-Einsatz, Langzeit-Einsatz

Beschreibung und Aufgaben

Bist du an technischer Arbeit interessiert? Eine Möglichkeit, Jesus in Afrika bekannt zu machen, ist durch die Medien. Mit Freude am Klettern, an Schweißer-Arbeiten, mit einer Ausbildung als Elektriker/in, Elektroniker/in, im IT-Bereich oder Antennenbau bist du bei in der Radioarbeit von DIGUNA genau richtig.
Vielleicht hast du sogar Erfahrung in Radio- und Fernsehprogrammen und ein Anliegen dafür, durch diese Medien das Wort Gottes zu verbreiten? Durch die Mitarbeit in unserer Radioarbeit kannst du dich dafür gerne einbringen.

Im Bereich Radioarbeit erwarten dich verschiedene Aufgaben, u.a.

  • Anfertigung von technischen Skizzen und Plänen
  • Fertigung von Metallkonstruktionen z.B. Radiotürme
  • Durchführung von Qualitätskontrollen
  • Installation von Sendeanlagen
  • Installation von Photovoltaikanlagen

Voraussetzungen

  • Ein Herz für Mission und Liebe für die Menschen
  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Freude an Teamarbeit
  • Geduld, Zuverlässigkeit, Sorgfalt
  • Flexibilität
  • Englisch- und/oder Französischkenntnisse von Vorteil
  • Bereitschaft zur kulturellen Anpassung
  • Bereitschaft, von Spenden zu leben
  • Von Vorteil: Erfahrungen im Bereich Metallarbeiten und/oder Elektronik

Wir bieten

  • Ein interessantes und vielfältiges Aufgabenspektrum
  • Arbeiten im internationalen Team
  • Unterstützung beim Aufbau eines Unterstützerkreis
  • Eine christliche Gemeinschaft über die Arbeitszeiten hinaus
  • Vor der Ausreise: Vorbereitungszeit in Haiger

Hast du Interesse oder noch Fragen? Dann nimm doch mit uns Kontakt auf.

Du bist neugierig geworden uns vor Ort zu unterstützen und kannst dich für ein Abenteuer in Afrika begeistern?

Vielleicht empfindest du auch einfach, dass Gott dich in die Mission ruft?

Dann melde dich bei uns und wir besprechen zusammen alles Weitere!

Unser Infoseminar, Vorgespräch und Bewerbung

Du interessierst dich für einen Einsatz mit DIGUNA? Dann laden wir dich zu einem unserer kostenlosen Infoseminare in unsere Missionszentrale nach Haiger (Kleinstadt zwischen Siegen und Gießen) ein.

Auf dem Infoseminar stellen wir dir DIGUNA, die Arbeit in Afrika, die Einsatzstellen und vieles mehr vor.
Wir können uns so besser kennenlernen. Zudem hast du die Möglichkeit, um Fragen zu stellen und kannst dich direkt für einen unserer Einsätze bewerben.

Unser Video zum Infoseminar auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=l7CBlPfXutE

Melde dich gleich zu einem unserer Infoseminare an!

Du hast vorab noch Fragen?

Dann nimm gerne Kontakt mit uns auf.

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Unser Magazin: Afrika News

Du möchtest mehr über unsere Arbeit in Afrika erfahren? Schau dir unser Magazin Afrika News an. Dort findest du Berichte über unsere Arbeit und das Leben als Missionar in Afrika: Afrika News

Vom 09.11. September fand ein großes Wiedersehen in Haiger statt. Einige der Kurzzeitler, die 2021/2022 einen Einsatz in Afrika mit uns gemacht hatten, kamen zu unserem Comeback-Wochenende. Es war genial, diese Freude miterleben zu dürfen! Der Speisesaal war bis auf den letzten Platz belegt und ein großes Hallo beim Abendessen brachte allen die Zeit in Afrika wieder zurück in Erinnerung. Am Freitagabend, nach einem Lobpreisteil, durften die Rückkehrer sich den anderen vorstellen und ihre Afrika-Zeit mit zwei Bildern zusammenfassen. So entstand ein großes Bild von Gottes Segen und spannenden Erlebnissen.
Für viele Kurzzeitler war der Arbeitseinsatz in dem Pokot-Gebiet die prägendste und herausforderndste Zeit. Das hautnahe Miterleben von Gottes Kraft und Beistand, das bleibt hängen! Fehlendes fließendes Wasser, kein komfortables Bett und harte schwere Arbeit bringen einen an seine Grenzen und rücken den Blickwinkel auf Gott und seine Kraft. Hier wurde klar, dass es nicht aus sich selber heraus möglich ist das durchzustehen, ansonsten wären viele schon vorzeitig wieder abgereist.
Wie oft erkennen wir nicht, wo Gottes Segen fließt, und rennen weiter durch unser Leben. Mich hinzusetzen und mir nochmals Gedanken über das Comeback-Wochenende zu machen, lässt mich den Segen erkennen, der sichtbar wurde durch wertvolle Gespräche, geteilte Gedanken, vertrautes Miteinander, neues Kennenlernen und eine in Christus fundierte Gemeinschaft. Selber die Kraft Gottes für die eigenen Aufgaben miterleben zu dürfen und einfach nur Danke sagen zu können, das ist Gott mitten im Alltag erleben.

Dass Jesus Leben rettet, wissen wir schon lange. Dennoch wurden selbst wir neu ins Staunen versetzt, als wir miterleben durften, wie er Anfang dieses Jahres einer kenianischen Frau gleich in zweifacher Hinsicht das Leben rettete!

Rita (Name geändert) hat einen achtjährigen Sohn, der eine schwere Krankheit durchmachen musste. Die Behandlungskosten waren aus Ritas Sicht unbezahlbar, erst recht, weil sie keine Arbeit hatte. Sie war verzweifelt und sah keinen Sinn mehr im Leben. Darum schrieb sie einen Abschiedsbrief, zerstörte die SIM-Karte aus ihrem Handy und zog bei Einbruch der Dunkelheit mit ihrem Jungen los, um sich gemeinsam mit ihm von einem Felsen zu stürzen.

Auf ihrem Weg kam sie an der DIGUNA-Station Mbagathi vorbei und hörte christliche Lieder. Das Mbagathi-Team macht ab und zu einen Lobpreisabend mit Andacht, zu dem sich jedermann aus der Umgebung dazugesellen darf. An diesem Abend hielt Rita beim Klang der Musik inne und setzte sich dazu. Tränen liefen ihr übers Gesicht, als sie von Jesus und seiner Liebe hörte. Sie bat einen unserer Mitarbeiter um ein Gespräch. Nachdem sie ihre Geschichte erzählt hatte, betete sie und nahm das Geschenk der Rettung durch Jesus für sich an. Jesus bewahrte Rita also nicht nur davor, ihrem irdischen Leben ein Ende zu bereiten, sondern gab ihr auch noch das ewige Leben, das über den Tod hinausgeht!

Am nächsten Tag war Rita eine völlig veränderte Frau, fröhlich und hoffnungsvoll. Wir führten noch weitere Gespräche mit ihr und nun kommt sie zu den Gottesdiensten und bringt ihren Sohn in die Kinderstunde. Sie ist für uns alle ein Zeugnis, wie die Begegnung mit Jesus eine aussichtslose Lage in ein neues Leben verwandeln kann.

Hallo. Mein Name ist Elisabeth und ich bin seit letztem September als Kurzzeitlerin in Kenia.

Momentan befinde ich mich auf der Diguna-Station in Ngechek und arbeite hier als Lernhelferin. Das bedeutet, dass ich den Missionarskindern mit ihren Schulaufgaben helfe und sie beim Lernen unterstütze.

Wie sieht dein Alltag in Kenia aus?

Wir treffen uns unter der Woche jeden Vormittag in einem bestimmten Raum, der unser Klassenzimmer ist. Zurzeit besteht unsere kleine „deutsche Schule“ aus einer Drittklässlerin, einem Fünftklässler und mir. Gestartet wird mit einer kurzen Andacht und einem Gebet, dann konzentriert sich jeder auf seine Aufgaben.
Die Materialien der Fernschule, die wir durchgehen, sind übersichtlich und ziemlich selbsterklärend, was mir das Unterrichten sehr erleichtert. Neben dem normalen Unterrichtsstoff gibt es auch kreative Aufgaben, auf die wir uns immer besonders freuen.

Nachmittags habe ich die Möglichkeit, an der kenianischen Schule Deutsch als Fremdsprache und Kunst zu unterrichten. Diese Schule liegt ebenfalls auf dem Missionsgelände. Die meisten Schüler dort sind Heimkinder. Hier fordert mich das Unterrichten manchmal heraus, weil sich das kenianische Schulsystem doch stark von unserem deutschen unterscheidet. Trotzdem bin ich sehr dankbar, diese neuen Erfahrungen zu sammeln.
Meine Freizeit verbringe ich gern mit den Kindern auf dem Spielplatz oder genieße die gute Gemeinschaft im Team. Ansonsten mache ich auch immer wieder bei Evangelisationseinsätzen mit.
Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mich an diesen Ort gestellt hat!

Wo warst du und wie lange?

Ich war von August 2019 bis März 2020 in Kenia auf der Missionsstation Mbagathi, in der Nähe von Nairobi.

Was waren deine Aufgaben in Afrika?

Meine Hauptaufgabe war das Unterrichten zweier Missionarskinder. Mithilfe des Materials der Deutschen Fernschule haben wir gemeinsam die alltäglichen Schulfächer gemeistert. Dabei bin ich immer mal wieder in die „Lehrerin“- oder „Mitschülerin“-Rolle geschlüpft – je nachdem, was gerade anstand. Es hat echt Freude gemacht. Wir haben uns gut verstanden und an der Dankbarkeit der Eltern und Kinder durfte ich selbst spüren, was für eine Unterstützung mein Dienst in ihrer Missionsarbeit ist. Zusätzlich zum Unterricht habe ich vor Ort in der Kinder- und Jugendarbeit mitgearbeitet. Im Slum, in der Kinderstunde oder bei den Freizeiten haben wir dabei den Kindern und Jugendlichen von Jesus Christus erzählt und uns für sie Zeit genommen, um mit ihnen zu spielen oder einfach für sie da zu sein. Das war immer eine sehr gesegnete und bereichernde Zeit.

Was hat der Einsatz mit dir gemacht?

Der Einsatz hat mir noch mal neu die Augen für Gottes vielfältige Missionsarbeit geöffnet, nämlich dass er nicht nur die gebrauchen kann, die gut evangelisieren können, sondern auch die, die z.B. die Gabe haben zu kochen, Autos zu reparieren oder andere zu ermutigen.

Wäre ich in Deutschland geblieben, hätte ich wahrscheinlich nicht erlebt, was es heißt, mit Christen aus einer anderen Kultur zusammenzuleben, von ihnen zu lernen und Freundschaften zu knüpfen, auch wenn es manchmal herausfordernd war.

Ich durfte erfahren, wie Gott auch in kleinen Dingen an mir arbeitet und wie er durch Gebet trägt und führt.

Was machst du jetzt?

Vor meinem Einsatz mit DIGUNA habe ich eine Ausbildung als Bankkauffrau gemacht. Jetzt arbeite ich Vollzeit in der DIGUNA-Verwaltung der Heimatzentrale in Deutschland.

Was bedeutet Mission für dich?

Mission bedeutet für mich, Jesus Christus zu dienen und anderen von ihm zu erzählen. Mission ist nicht an einen Ort gebunden, sondern beginnt dort, wo Jesus dich gerade mit deinen Gaben und Fähigkeiten hingestellt hat.